Verwunderung Veränderung

Maria Viftrup

02.11.19 – 15.12.19

Verwunderung Veränderung

02.11.19 – 15.12.19

Die Kunsthalle Augustiana bildet in diesem Herbst den Rahmen für die erste Einzelausstellung der Künstlerin und Designerin Maria Viftrup. Unter der Überschrift VERWUNDERUNG VERÄNDERUNG wird sie die wunderschönen Räume im Weißen Palais mit ihren sinnlichen, anziehenden und verwundernden Werken einnehmen.

Maria Viftrup sammelt und systematisiert Dinge, die wir oft nicht sehen oder wertschätzen: Horizontale Farbkompositionen in Wohnvierteln mit Einfamilienhäusern, hinterlassener Abfall oder das Gefühl, ein unbekanntes Material zu berühren. In ihren Werken, die sie auch Archive nennt, verwendet sie Materialien, Farben und Erlebnisse, um einen Raum für Neugier und eine Debatte über unser Verhältnis zu den Ressourcen der Welt zu schaffen.

Mit ihrem spielerischen Ansatz lädt sie das Publikum dazu ein, sich an der Erschaffung eines ‚Temporary Archive of Object Ecosystems‘ zu beteiligen, ein vorübergehendes Archiv, bestehend aus Skulpturen, die aus Biokunststoffelementen geschaffen wurden. Maria Viftrup stellt außerdem eine Sammlung von 208 Reagenzgläsern mit aus pulverisiertem Abfall gewonnenen Pigmenten, Fotos von Einfamilienhäusern und eine Serie von Zeichnungen mit dem Titel ‚Kommunale Blickwinkel‘ aus, die Straßen- und Parkmitarbeiter, Stadtplaner und Gartenbesitzer würdigt.

Die Werke der Ausstellung sind sinnlich und stimmen nachdenklich, sie bieten Stoff für Gespräche über die uns umgebende Welt und die Zukunft, die uns erwartet.

Während des Ausstellungszeitraums wird Maria Viftrup Workshops durchführen, bei denen sich das Publikum an der Erschaffung einer Reihe von Skulpturen beteiligen kann, die in das Werk ‚Temporary Archive of Object Ecosystems‘ einfließen. Die Skulpturen werden aus Figurenelementen zusammengesetzt, die aus Biokunststoff gegossen werden, einem kunststoffähnlichen, weingummiartigen Material, das die Künstlerin selbst in ihrer Küche geschaffen hat. Lesen Sie mehr über die Werken

Die Ausstellung wird vom staatlichen dänischen Kunstfonds unterstützt.